Die Päpstin – Das Musical

…im Schlosstheater Fulda – 28. Juni 2019

 

(c) Spotlight Musicals GmbH

 

Seit der Uraufführung am 3. Juni 2011 im Schlosstheater ist das Musical nach der Romanvorlage von Donna Woolfolk Cross aus Fulda nur noch schwer wegzudenken. Auch in diesem Musicalsommer steht „Die Päpstin“ neben „Der Medicus“ und „Bonifatius“ zum wiederholten Male auf dem Spielplan der dort für etwa 3 Monate gastierenden Spotlight Musical GmbH. Die Verantwortlichen verwandeln das Theater, wie in den Jahren zuvor, erneut in den Schauplatz preisgekrönter Historien-Musicals und ziehen damit jährlich viele Tausend Besucher in das beschauliche und von zahlreichen historischen Bauten geprägte, hessische Städtchen, welches in diesem Jahr zudem sein 1275jähriges Jubiläum feiert.

Die am letzten Juni Wochenende angereisten Besucher können sich bei herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen nicht nur Erlebnisse im Theater auf ihren Zettel schreiben. Das zu diesem Zeitpunkt ebenfalls stattfindende Stadtfest wartet zudem mit einem Handwerkermarkt sowie im groß und edel angelegten Schlosspark mit einem Barockfest auf und lädt die Besucher mit einem Riesenrad vor dessen Toren ein, von oben einen Blick auf das wuselige Treiben und den Fuldaer Dom zu erhaschen.

Kurz vor Beginn der ersten von zwei Vorstellungen von „Die Päpstin“ am Freitag, 28. Juni 2019, verlegt sich die Welle der Interessierten vom Stadtfest weg und füllt nach gemütlichem Bummel über die Outdoor-Festivitäten summend wie in einem Bienenstock das Theaterfoyer. Erneut konnten die Veranstalter eine hochkarätige Besetzung für ihr Paradestück gewinnen und sorgen damit wiederholt für ein ausverkauftes Haus an fast allen Spielterminen. Wie bereits im letzten Jahr schlüpft Mark Seibert in die Rolle des Markgrafen Gerold. An dessen Seite sollte keine Geringere als Sabrina Weckerlin stehen, die bereits in der Uraufführung der Päpstin Johanna Leben einhauchte und diese Figur nachhaltig prägte. Bestürzung machte sich daher bereits kurz vor der Premiere unter dem Publikum breit, als Weckerlin – bedauerlicher Weise erkrankt – ihre diesjährige Beteiligung absagen musste, so dass in dieser Spielzeit Isabel Trinkaus in Erstbesetzung und Anke Fiedler als Cover Johanna zu sehen sind.

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Für die Inszenierung zeichnet Christoph Jilo verantwortlich, aus dessen Feder, neben Dennis Martin sowie Peter Scholz und Björn Herrmann, ebenfalls die Musik, die Liedtexte und das Libretto stammen. Die Produktionsleitung übernimmt Peter Scholz. Auf der drehbaren Bühne befindet sich ein opulentes, großrahmiges Bühnenbild, welches den Charakter des Stücks nachhaltig unterstreicht. In den verschiedenen Einstellungen zeigt es die unterschiedlichen Umgebungen, beginnend von Ingelheim, dem Geburtsort Johannas, über die Domschule zu Dorstadt oder dem Kaiserstuhl zu Aachen, über den Dom zu Fulda bis hin zum Vatikan, dem Papstsitz in Rom. Die gelungenen und passenden Kostüme stammen aus Entwürfen von Andrea Kucerova und für die anmutend schönen und energetisch schwungvollen Choreografien in Tanz und Spiel zeichnet Julia Poulet verantwortlich.

In Ingelheim erblickt Johanna als zweites Kind des Dorfpfarrers und seiner Angetrauten das Licht der Welt. Anders als ihrem größeren Bruder Johannes wird ihr das Lesen und Schreiben lernen schon wegen ihres Geschlechts verwehrt. Versteckt lernt sie es dennoch, teilt ihr Geheimnis lediglich mit ihrer Mutter und saugt deren vom Vater verbotenen Geschichten über ihre heidnischen Gottheiten in sich auf. Besonders angetan haben es ihr die Götterboten Hugin und Munin, die laut ihrer Mutter von Asgard in Gestalt von Raben geschickt wurden sie zu beschützen. Jedes Mal, wenn der Vater eine derartige Verfehlung seiner Regeln mitbekommt, zeigt er sich äußerst brutal sowohl seiner Frau als auch seinen Kindern gegenüber.

Als der reisende Gelehrte Aeskulapius nach Ingelheim kommt, um Johannes nach Dorstadt an die Domschule zu holen, nutzt Johanna die Gunst der Stunde und offenbart ihre Fähigkeiten. Angetan von ihrer Klugheit bittet Aeskulapius, sie mit an die Domschule zu nehmen zu dürfen, damit sie dort lernen kann. Ihr Vater verneint vehement und auch das Angebot, Johannes ebenfalls dorthin mitzunehmen, stimmt den Vater nicht um. Die beiden Kinder beschließen, in der Nacht vor ihrem tyrannischen Vater zu fliehen und sich Aeskulapius und seinem Gefolge anzuschließen.

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Parallel dazu lernt der junge Anastasius, Sohn einer hochrangigen römischen Adelsfamilie, die blutigen Geschäftspraktiken des Adelstandes kennen, als sein Vater Arsenius vor seinen Augen einen päpstlichen Beamten kurzerhand umbringt und ihm dies als legitimen politischen Akt verkauft. Ziel Arsenius‘ ist es, seinen Sohn auf den Papstthron zu setzen und er schickt ihn daher zu Kaiser Lothar von Aachen, um dort Verbindungen der Familie zum Kaiserhof zu knüpfen, da dieser das Sagen über die Geschicke Roms innehat.

In Dorstadt angekommen zeigen sich alle Anwesenden um den sinnesfreudigen Bischof Fulgentius über das Ansinnen Aeskulapius, ein Mädchen an der eigentlich reinen Jungenschule anzunehmen, verwundert und halten ihre allgemeine Einstellung zu Frauen und Intelligenz nicht zurück. Auch der ebenfalls anwesende Anastasius ist davon überzeugt, dass Frauen nicht mit großer Geistigkeit gesegnet sind, sondern eher hinter den Herd und ins Kinderzimmer gehören, lässt sich aber auf Anraten des Markgrafen Gerold darauf ein, das Kind auf die Probe zu stellen. Johanna kann brillant überzeugen und wird an der Domschule aufgenommen. Da aber ein Mädchen nicht mit den Jungen zusammenwohnen darf, erklärt sich Gerold ganz zum Unwillen seiner Frau bereit, das Kind bei sich aufzunehmen.

In der Schule macht Johanna große Fortschritte, wird allerdings von den Mitschülern auf Grund des gegensätzlichen Geschlechts, enorm traktiert. So ziehen die Jahre ins Land und Johanna wächst zu einer jungen und hübschen Frau heran. Als ihr Fürsprecher Aeskulapius ihr eröffnet, dass er die Schule verlassen wird, um im Vatikan ein Amt zu übernehmen, bricht für Johanna eine Welt zusammen. Nun hat sie nur noch Gerold als Verbündeten an ihrer Seite. Dieser kann die junge Frau aufheitern, indem er ihr vorschlägt, ihn zum Jahrmarkt von St. Denis zu begleiten. Dort ersteht er eine Rolle beschriebenes Pergament, welche er ihr zum Geschenk macht. Johanna hindert ihn daran, die darauf festgehaltene Zeichnung einer antiken Hydraulikkonstruktion zu löschen und bittet ihn, diese stattdessen mit ihr zusammen nachzubauen. Der Tag endet für Johanna mit einer unwirklichen Begegnung mit einer Wahrsagerin, die ihr große Macht, aber auch Verderbnis und Leid vorhersagt.

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Einige Tage später hat Gerold von Johanna unbemerkt die Mechanik nachgebaut, führt sie in den Wald und überrascht sie damit. In der Freude über das erfolgreiche Unterfangen eröffnen sich beide ihre gegenseitige Liebe. Ihre Zärtlichkeiten allerdings werden von Gerolds Frau Richild beobachtet, die dessen Abreise nach Aachen nutzt, um Johanna davon zu überzeugen, dass Gerold keine wahren Gefühle für sie hegt. Auch verkauft sie Johanna ihren Plan, sie mit dem Sohn des Hufschmiedes zu vermählen, als Geheiß ihres Mannes. Während der Hochzeit fällt eine Horde Normannen in die Feierlichkeiten ein und tötet alle Anwesenden bis auf Johanna, die sich unter Heranrufung ihrer imaginären Beschützer Hugin und Munin als einzige zu verstecken weiß. Sie sieht nun jedoch keinen anderen Ausweg, als in die Rolle ihres ebenfalls getöteten Bruders zu flüchten und als Klosterbruder Johannes nach Fulda zu reisen. Gerold erreicht nur eine Stunde später den Ort des Blutbades und schwört Johanna zu finden, als ihm klar wird, dass sie sich nicht unter den Toten befindet.

Als Mönch Johannes verkleidet findet Johanna Aufnahme im Fuldaer Kloster, findet allerdings wenig Freunde, da sie, statt am Bau der Basilika zu helfen, lieber hippokratische Schriften übersetzt und heidnische Heilmethoden erfolgreich anwendet. Als sie, um Demut zu lernen, die Peitsche spüren soll, droht ihre Verkleidung aufzufliegen. Jeder würde merken, dass sie eher eine Schwester denn ein Bruder ist, wenn sie ihren Oberkörper entblößt. Prior Rabanus springt ihr hilfsbereit zur Seite und nimmt die gesamte Schuld auf sich. Sein Verdacht, dass es sich bei Bruder Johannes um eine Frau handelt, bestätigt sich, als Johannas Vater im Kloster auftaucht, um seinen Sohn zu besuchen. Im Laufe des sich entwickelnden Streites entdeckt ihr Vater, dass es sich bei seinem Gegenüber mitnichten um Johannes handelt. Bevor er diese Erkenntnis allerdings kundtun kann, erleidet er einen Herzinfarkt. Johanna kann sich diese gefügige Wendung nur erklären, indem sie wieder die beiden Raben für ihren Schutz verantwortlich sieht. Rabanus verrät Johannas und ihr Geheimnis nicht, rät ihr aber zur Flucht nach Rom.

Nach drei Jahren in der heiligen Stadt hat Johanna als angesehener Arzt Fuß gefasst und sich unter dem Namen Johannes Anglicus einen herausragenden Ruf erarbeitet, der sie sogar bis zum krank daliegenden Papst Sergius in den Lateranpalast führt. Dort trifft sie erneut auf Aeskulapius, der sie sofort erkennt. Auch Anastasius, der zwischenzeitlich zum Kardinal ernannt wurde, ist zugegen und beobachtet mit wachem Auge den körperlichen Verfall des Papstes, um seinerseits den Thron zu besteigen. Leider macht ihm Johanna einen Strich durch die Rechnung, indem sie den heiligen Vater mit ihren Methoden heilt und sie dafür von den Menschen als Fürsprecher gefeiert wird. Ein weiterer Schachzug Anastasius‘ wartet derweil vor den Toren Roms – Kaiser Lothar ist mit seinen Truppen im Anmarsch, um Sergius wegen seiner nichterfolgten Einverständniseinholung zur Papstwahl zu stürzen. Auch hier kann Johanna helfen, indem sie die hydraulische Konstruktion, die sie damals mit Gerold entdeckt hat, an den Vatikantoren errichtet und Kaiser Lothar so ein Wunder vorgaukeln kann, weil die Tore sich wie von Geisterhand öffnen und schließen. Lothar bleibt ob dieses Wunders nichts anderes über, als seinen Plan zu ändern und sich Sergius zu unterwerfen.

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Mit dem Gefolge des Kaisers kommt auch Gerold nach Rom, der die Mechanik sofort erkennt und Johanna dahinter weiß. In einer Aussprache kann er sie davon überzeugen, dass Richild hinter allen Anschuldigungen steckt. Beide finden wieder zueinander, müssen jedoch ihre Liebe nach außen verstecken. Anastasius steht desweilen erneut vor dem Misslingen seines Plans, den heiligen Vater abzulösen. Arsenius hat allerdings bereits die nächste Verschwörung angezettelt, lässt Sergius Gift ins Getränk mischen und tötet ihn damit endgültig. Auch Johannes Anglicus – hinter dem die beiden mittlerweile Johanna vermuten – stellen sie eine Falle und lassen ihn festnehmen. Der Sieg ist ihrer und sie feiern ihren vermeintlichen Erfolg. Während Johanna niedergeschlagen im Kerker ihr Urteil erwartet, findet in Rom die Wahl des neuen Kirchenoberhauptes statt, mit deren Ergebnis Aeskulapius wenige Zeit später in ihrer Zelle auftaucht – das römische Volk hat Johannes Anglicus – aka Johanna – zum neuen Papst gewählt. Entsetzt versucht Gerold Johanna davon abzuhalten, die Wahl anzunehmen, aber diese ist fest entschlossen und tritt das Amt an. Sie bittet Gerold, dennoch an ihrer Seite zu bleiben und ihre Beziehung im Geheimen fortzuführen. Trotz allen Zweifels entscheidet er sich dafür.

In Amt und Würden beginnt Johanna, die Lebensbedingungen des Volkes zu verbessern, lässt unter anderem eine Mädchenschule errichten und wird von den Bürgern als „Papa Populi“ – Papst des Volkes – gefeiert. Anastasius, vom Zorn zerfressen, schmiedet den Plan, bei der Osterprozession mit Gewalt gegen den neuen Papst vorzugehen und ihn vom Thron zu stossen. In der Zwischenzeit erkennt Johanna, dass ihre Liebe zu Gerold Früchte getragen hat und sie ein Kind erwarten. Sie stimmt dem besorgten Gerold, nachdem sie ihm ihre Schwangerschaft gebeichtet hat, zu, nach der Osterprozession aus dem Land zu fliehen. Beide freuen sich auf ihr gemeinsames, nun endlich richtiges Leben, in welchem sie sich dann nicht mehr zu verstecken brauchen. Aber dazu soll es nicht kommen. Während der Prozession lässt Anastasius Gerold von seinen Mannen hinterrücks ermorden. Geschockt von dem heimtückischen Anschlag erleidet Johanna vor den Augen des Volkes eine Fehlgeburt, stirbt und gibt sich im Tod als Frau zu erkennen. Die Zuneigung des römischen Volkes bleibt ihr erhalten, auch wenn die Kurie die offensichtliche Schande aus den Geschichtsbüchern zu streichen versucht. Die Legende um „Die Päpstin“ Johanna lebt in der Erinnerung der Menschen fort.

Anke Fiedler (Show 1) und auch Isabel Trinkaus (Show 2) gelingt es gekonnt, in die großen Fußstapfen Sabrina Weckerlins zu schlüpfen. Sowohl schauspielerisch als auch gesanglich füllen sie die Figur Johanna mit Leben und lassen mehrfach im Zuschauerraum zu Taschentüchern greifen. Mark Seibert kreiert einen überzeugenden Markgrafen Gerold, der es ohne Schwierigkeiten versteht, das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Sein Spiel zwischen liebendem Ersatzvater, verliebtem und verzweifeltem Mann und Beschützer einer Frau auf dem Papstthron ist jederzeit nachvollziehbar und rührend. Reinhard Brussmann als graubärtiger Aeskulapius bleibt ebenfalls nur in positiver Erinnerung – als liebevoll empathischer Mensch, der mit seinem Ansinnen, ein Mädchen zu fördern, und dies noch an einer ausschließlichen Jungenschule, zu einer Zeit, in der die Intelligenz einer Frau grundsätzlich angezweifelt wird, hat er sofort alle Sympathien auf seiner Seite. Er zeigt sein Können sowohl als Schauspieler als ebenso mit seinem warmen und brummenden Bass als Sänger.

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Auch die glockenklare Stimme von Lutz Standop als Rabanus hinterlässt mit „Hinter hohen Klostermauern“ eine noch langanhaltende Gänsehaut bei den Zuhörern. Andreas Lichtenberger gelingt es mit Leichtigkeit das Gleichgewicht zwischen ernstem und brutalem Spiel (Vater) auf der einen und Lachtränen förderndem, witzigen Spiel (Papst Sergius) auf der anderen Seite zu halten, wohingegen es Christian Schöne – eigentlich ein Sympathieträger im realen Leben – gelingt, den Fiesling Anastasius so überzeugend darzustellen, dass man in seinem Empfinden ihm gegenüber hin- und hergerissen ist.

Erwähnt werden müssen weiterhin die ganz jungen Darsteller unter der Cast, die allesamt ihre unterschiedlichen Rollen bestens ausfüllen. Das schauspielerische Talent von Alicia Hohmann als junge Johanna allerdings – vor allen Dingen in den Szenen der brutalen Züchtigungen durch den Vater – bleibt überaus nachhaltig im Gedächtnis. Ihr nimmt man jede Regung ohne Zweifel und absolut unmittelbar ab, um dann in jeder einzelnen Sekunde mit ihr mitzuleiden.

Spotlight Musicals bringt mit dem Musical „Die Päpstin“ eine mystische, äußerst ergreifende und zum Nachdenken anregende Geschichte rund und brillant auf die Bühne. Der Besucher erlebt eine Achterbahnfahrt der Gefühle in einer gelungenen Waage zwischen Erstaunen und Begreifen, zwischen Liebe und Moral und zwischen neuen und alten Denkweisen. Wer „Die Päpstin“ noch nicht live auf der Bühne erleben konnte, hat in diesem Jahr immer noch die Gelegenheit dazu. Die Spotlight-Produktion wird noch an verschiedenen Orten zu sehen – Karten sind bereits im Vorverkauf erhältlich.

 

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